Startseite
  Über...
  Archiv
  Abonnieren
 


 

http://myblog.de/noamuth

Gratis bloggen bei
myblog.de





 
Böse ist der, der Böses tut.

Wirklich? Ist nur der böse, der Böses tut? (Ich verwende hier einmal das generische Maskulinum und bitte dafür alle Postgender-Vertreter um Vergebung) Oder ist, wie nach allgemeiner Rechtssprechung gegeben, auch der Böse, der böses zulässt? Gute Frage, versuchen wir, eine Antwort zu finden. Jener, welcher böses tut, ist böse. Ist auch jener Böse, der jenen böses tut, die böses taten? Nach mancher Auffassung schon, nach mancher nicht. Ist jener Böse, der mit Gestattung der Legislative, jenen böses tut, die böses taten? Nach allgemeiner Rechtssprechung schon. Somit gibt es also immer Gruppen von jenen, die böse sind. Jene sind also nicht böse, die jenen gestatten böses zu tun und selber böses tun, solange dies von einer Legislative gestattet ist. Was jedoch, wenn diese Legislative auch jenen böses zu tun gestattet, gegen jene, die nichts böses taten? Nun, nach mancher Auffassung ein Affront, nach mancher nicht. Gehen wir nach unserem Schema, so sind jene böse, da nur jene nicht böse sind, die böses gegen jene tun, die selber böses taten. Doch jetzt kommen wir zum kleinen Knackpunkt, unserer bezaubernden Kausalität. Was ist denn nun böse? Ist böse das, was anderen einen Schaden zufügt? Bin ich somit böse, wenn ich verachte und anprangere, all jene die für ein "reinrassiges" Deutschland eintreten? Bin ich böse, wenn ich eine Regierung anprangere, die ihren eigenen Bürgern Schaden zufügt? Böse ist der, der Böses tut. Fügt die Regierung ihren Bürgern Schaden zu und sind diese selbst nicht böse, so ist sie böse. Fügen all jene, die für ein "reinrassiges" Deutschland sie, niemandem Schaden zu, so sind sie nicht böse. Und ich, der gegen sie vorgeht, bin der böse. Doch was alles ist Schaden? Wenn jene, die ich anprangere, Menschen Gedanken in den Kopf pflanzen, die sich als Herrenrasse skandieren, und somit andere Menschen abwerten? Wenn jene, die ich anprangere, Menschen Gedanken in den Kopf pflanzen, die zwar Dinge beschreiben, doch fern jeglicher statistischer Evidenz, geschweige denn empirischer Belege? Nun, ich denke an diesem Punkte, werden wir zu wissenschaftlich, um solch ein polemisches Thema, noch ernsthaft zu betrachten. Im Endeffekt, ist es recht einfach. All jene, die böses tun, also anderen Schaden zufügen, sind böse. All jene, die jenen böses tun, die anderen Schaden zufügen, sind nicht böse, denn sie versuchen nur zu bekämpfen, was böse ist. Denn wenn der Kampf gegen böse, böse wäre, so wäre alles böse und aus der Logik, wäre somit alle Recht.
6.5.12 22:18


Morgen Weltgeschichte

Es ist schon interessant. Natürlich wusste ich noch, dass noch Blogs von mir existieren. Manche eine gewisse Zeit ungenutzt und manche bereits so verstaubt, dass man meinen könnte das nicht einmal der 6te IE sie beschmutzt hat. Aber egal, hier bin ich also wieder, beinahe ein Jahr seit dem letzten Eintrag und mit großer Wahrscheinlichkeit, bezüglich der Geistesgegenwart, im selben Zustand. Ja, der selbe, nicht der gleiche, da es ohnehin nicht eindeutig zu determinieren ist (womit beides falsch wäre) und jedoch ich noch immer die Person bin, die diesen Zustand zu tragen hat, womit sich selbiges und nich gleiches ergibt. Was gibt es diesmal zu erzählen? Obwohl erzählen wirklich etwas hoch gegriffen sein dürfte. Die Welt gestaltet sich übermäßig kompliziert und arbeitsschwer. Die Finanzen stimmen nicht ganz, zumindest nicht so, wie ich sie mir vorstelle. Darüber hinaus stimmt noch so einiges anderes nicht. Jeder von uns kennt es: Manchmal stimmt das Leben einfach nicht. Auch ich, als ausgerichteter und selber asketisierter Realist muss manches mal anerkennen, das ein gewisser Teil dieser nutzlosen Truppe, die sich meine Emotionen schimpfen, einen Platz an der Sonne verlangen. Nun, ich gewähre ihn meistens unter einer Bedinung: Die Sonne wird von einer sanften Schicht aus einer flüssigen Kohlenstoff-Verbindung verdeckt. Das funktioniert bei mir meistens ganz gut, da am nächsten Tag sich der ganze Kram erledigt hat. Empirische Befunde untermauern, dass sich somit dieser ganze Kram bis morgen früh erledigt haben wird. Ich werde aufstehen, mich fertig machen, Telefonate führen, zur Uni fahren, referieren, lauschen, vorbereiten, lesen, mich ablenken. Somit ergibt sich der gesamte Kram in Sinnfreiheit und noch mehr davon.
6.5.12 21:02


Auftakt - Suddenly...

Im Moment schleichen sich so einige Zweifel in meine Gedanken. Zweifel daran, ob ich wirklich dieses Studium so weiterführen soll. Zweifel daran, ob ich wirklich den seit Jahren angestrebten Weg einschlagen soll. Natürlich würde dieser mit einer Passion von mir einher gehen. Doch das würde auch das Gründen von einer Kampfsportschule und dem unterrichten von lernwilligen Schülern. Doch denke ich nicht, dass mich eines der beiden wirklich erfüllen wird. Wo wir nun bei der Frage wären, ist das nötig? Muss es mich denn erfüllen? Muss ich vor Glück strahlen über mein Leben? Nun, zumindest letzteres wäre zweifelsohne ein interessantes, wenngleich endlos Unterfangen. Aber ersteres sollte durchaus gegeben sein. Auch wenn mich momentan das Schaffen meiner selbst zumindest auslastet, und auch wenn davon auszugehen ist, dass sollte ich meinen Weg in der selben Richtung fortschreiten, ich auch weiterhin über die Maßen ausgelastet sein werde, so verbleibt doch die Frage, ob dies alles ist, was ich in dieser Welt bewegen möchte? Und weiter führen wir dieses Zirkelspiel: Was soll denn nun durch mich in dieser Welt bewegt werden. Nun zuvorderst sollte die Menschen, bei denen es für mich von Bedeutung ist, glücklich werden. Bei einer handvoll liegt es in meiner Hand, bei dem Rest vermag ich zumindest entsprechenden Einfluss zu nehmen. Nun jedoch die Frage: Und dann? Nichts einzuwenden gegen Philantrophie, aber so wirklich erfüllen wird mich das Beglücken meiner Nächsten nun auch nicht. Also weiter. Etwas bewirken in dieser Welt, wirklich etwas schaffen. Etwas erschaffen wäre als Beispiel bereits eine Idee... Etwas besonderes. Auf bald vielleicht
24.7.11 20:54


Hallo Welt

... wäre, zumindest meiner vielfältigen bewanderten Meinung nach, ein passender Anfang für diesen Blog. Da er nun mithin der dritte von mir aufgelegte ist, möchte ich mir zumindest zu Beginn die Hoffnung bewahren, dass dieser etwas länger andauern möge. Nun gut, die anderen dauern ebenfalls noch an, doch eher vegetieren Sie, als sich dynamisch entlang meines Lebens, mal hier, mal dort, ein klein wenig dokumentieren. Etwas, das ein Blog ja eigentlich tun sollte. Jeder Blog, egal ob über Nachrichten, über Mode, über Filme, über Schreckliches auf dieser Welt, über Frieden, über Poesie, jeder von Ihnen spiegelt das Interesse dessen wieder, der diese Texte verfasst. (Von all jenen einmal kurz abgesehen, die es aus Profitgründen tun, aber auch diese haben meist spezielle Themen gewählt, in denen Sie sich wohlfühlen und bei denen Ihnen ihre bisher erworbene Expertise hilfreich zur Seite steht.) Nun, wäre die Frage angebracht, worin ich denn nun meine Expertise sehe. Da auch dieser Blog sowie mein Zeitfenster limitiert ist, will ich mit solcherlei Gespinsten gar nicht erst beginnen. Die Frage ist, was ich hier verfassen sollte und ich denke, da ich selten ein Mensch von Zweifeln bin, mir allerdings in letzter Zeit immer mehr Zweifel über mein Streben, meine Ziele und meine Zukunft kommen, werde ich versuchen darüber zu schreiben. Weniger in der Hoffnung, dass jemand aus Zufall auf diese Seite stößt, eher in der Hoffnung, vielleicht selbst ein wenig Klarheit in diese Verwirrung zu bekommen. Soviel zum Intro...
24.7.11 20:47





Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung